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Sauberer Boxenstopp

Rund 2500 Mal tippen wir im Schnitt täglich aufs Smartphone, das sich dank dieser ständigen Zuwendung zur Keimschleuder entwickelt. 100 verschiedene Keimarten können sich auf der Oberfläche tummeln, weiß die Techniker Krankenkasse. Das italienische Unternehmen Einova will dafür mit UV-C-Technik Abhilfe schaffen. Obwohl sie seit Jahrzehnten in Industriebetrieben und der Trinkwasseraufbereitung genutzt wird, erobern UV-C-Geräte erst so richtig seit einem Jahr den Markt für private Kunden. Auch bei Einova, wo man sich bisher vor allem mit kabellosen Ladelösungen beschäftigt hat, ist das Sortiment mit dem „Mundus Pro“ nun um eine geschlossene UV-C-Reinigungsbox erweitert. In größerem Format und mit mehr Platz gibt es Vergleichbares schon von Philips oder dem auf solche Boxen spezialisierten Unternehmen Purion aus Jena.

Einovas Box bietet immerhin Platz für kleinere Gegenstände, die im Alltag engen Haut- und Handkontakt pflegen: Handy, Brille, Schlüssel oder Schmuck. Diese wandern in zwei Kammern, eine mit 1,5 Zentimeter Höhe, die andere mit drei. Zwei UV-C-Röhren mit je zwölf Watt emittieren ihre Strahlen mit 264 Nanometern ins Innere, einer Wellenlänge, deren sterilisierende Wirkung auf Keime und Viren gut untersucht ist. Zudem finden sich vier UV-C-LED in der Box, die einen etwas höheren Frequenzbereich abdecken.

Ein Reinigungszyklus dauert acht Minuten, was für die Größe der Innenkammern ausreichend sein sollte. Wie effizient UV-C-Strahlen tatsächlich desinfizieren, hängt neben den verbauten Lampen auch stets davon ab, welche Entfernung die Strahlen zurücklegen müssen und wie lange sie wirken können. Die Reinigung wird per Knopfdruck gestartet, eine LED außen zeigt blinkend und leuchtend an, wie lange es noch dauert. Die Innenkammern haben eine leicht hubbelige Oberfläche, so dass die Strahlen auch an die Unterseite der Gegenstände reichen können. Um sicherzugehen, sollten sie aber besser noch mal gedreht werden.

Anders als bei den Handleuchten, die es auf dem Markt gibt, können Boxen sicherstellen, dass keine Strahlung nach außen dringt. UV-C-Strahlung ist für Haut und Augen gefährlich, weshalb der Reinigungszyklus beim Testgerät automatisch stoppt, wenn der Deckel geöffnet wird. Als kleinen Bonus gibt es, neben einem USB-A-Anschluss auf der Rückseite, auf dem Deckel des 150 Euro teuren Mundus Pro immerhin noch zwei drahtlose Qi- Ladepunkte, die dem Akku flott auf die Sprünge helfen.

QUELLE

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