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Der Mars schwitzt

Einst gab es wohl große Mengen flüssigen Wassers auf dem Mars. Darauf deuten zahlreiche Funde hin, die vor allem den Roboterautos der amerikanischen Weltraumbehörde Nasa über die Jahre geglückt sind. Sie liefern Blicke zurück in eine Zeit, als das Wasser auf dem Mars durch große Flussbetten schoss und in Seen schwappte.

Heute dürfte dieses Wasser zu größten Teilen in unterirdischen Eiskappen eingeschlossen sein, die vor allem an den Polen nachgewiesen wurden. Neue Forschungsergebnisse zeigen nun aber, wie der Mars bis heute Wasser verliert – in der Form von Wasserstoff und Sauerstoff, die aus der Atmosphäre austreten.

Bei der Analyse des Lichts, das durch die dünne Marsatmosphäre dringt, hat ein internationales Wissenschaftlerteam nun nämlich Spuren von Wasserstoff gefunden, wie es im Fachblatt »Science Advances« berichtet. Der Nachweis gelang dank eines Messinstruments auf der Sonde »ExoMars Trace Gas Orbiter«, die von der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) und der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos zum roten Planeten geschickt worden war.

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